Wissenswertes rund um La Palma

ausgewählte Ferienhäuser mit Pool auf La PalmaCanaryCompany

Ferienhäuser | Casas Rurales | Holiday Homes | Locations de vacances | Vakantiehuizen | Case Vacanza

La Palma

La Palma ist die nordwestlichste der sieben großen Kanarischen Inseln, die eine der siebzehn Autonomen Gemeinschaften Spaniens bilden. La Palma liegt daher im Atlantischen Ozean. Die Insel hat bei einer Fläche von 708 Quadratkilometern etwa eine Länge von 42 Kilometern und eine Breite von 28 Kilometern. Damit ist sie die fünftgrößte der kanarischen Inseln. Sie gehört zu der spanischen Provinz Santa Cruz de Tenerife. Hauptstadt ist Santa Cruz de La Palma auf der Ostseite. Auf der Westseite La Palmas befindet sich aber die größte Stadt der Insel, Los Llanos de Aridane.

 

Wandern auf La Palma

Das Einzigartigste an der Kanareninsel La Palma dürfte wohl die enorme landschaftliche Vielfalt sein, die auf so kleinem Raum nirgends oder zumindest nur sehr schwer auf einem anderen Flecken der Erde zu finden sein wird.
So gibt es auf der "Grünen Insel" dichte Lorbeer- und Kiefernwälder, steile Schluchten, zerklüftete Kraterlandschaften, weite Ebenen und Täler, Wasserfälle und Flussbetten, Bananenplantagen und natürlich Sandstrände.
Dieser Vielseitigkeit hat La Palma den Ruf eingebracht, ein vollkommenes Wanderparadies zu sein. Ein gemütlicher Waldspaziergang oder abenteuerliches Klettern im Flussbett, jeder Wanderer wird in der breiten Palette von Wanderruten fündig.

Wolkenverhangenes Tal

Seit 1983 ist der Lorbeerwald Los Tilos ein Biosphärenreservat der UNESCO und im November 2002 ist die gesamte Insel dazu erklärt worden. La Palma war die erste kanarische Insel, die ein solches Reservat vorzuweisen hatte.

Das Besucherzentrum von Los Tilos hat tagsüber durchgehend (mit halbstündiger Mittagspause) geöffnet.

Caldera de Taburiente

Das Herzstück der Insel ist ein seit 1954 zum Nationalpark erklärter Erosionskrater. Dieser nennt sich
Caldera de Taburiente < und hat einen Durchmesser von rund 10 Kilometern. Auf dem Gebirgskamm der den Krater umgibt bieten sich zahlreiche herrliche Wandermöglichkeiten an.


 

 

Wein von La Palma

Alle kanarischen Weine werden auf vulkanischem Boden angebaut. Die Reben liegen meist ungestützt unauffällig auf dem flachen Boden oder auf angelegten Terrassen, so sind sie gegen den Wind geschützt. Das ganzjährige milde Klima auf den Kanaren und der ständige Nordostpassat unterstützt das Aroma der Weine.

Es gibt auf La Palma zahlreiche gute Weinanbieter. Kenner behaupten, dass die besten Weine aus dem südlichen Teil der Insel kommen, namentlich Mazo und Fuencaliente, was mit der recht jungen und noch unverbrauchten Vulkanasche der Region zusammenhängt.
Der Malvesier genannte Süßwein aus Fuencaliente war einst der bevorzugte Tropfen europäischer Königshäuser und begründete für lange Zeit den Wohlstand der Region.

 

 

Typische Gerichte

Einfache und sättigende Gerichte stehen im Vordergrund der Kanarischen Küche. Die Nahrungsgrundlage bilden neben Fleisch und Fisch vor allem Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Fisch wird sowohl frisch gebraten und gegrillt als auch als Stockfisch (Tollo) in Suppen verwendet. Fleisch, darunter vor allem Schwein, Huhn, Kaninchen und Zicklein, wird oft eingelegt und in Schmorgerichten verwendet. Tapas spielen eine wichtige Rolle, ebenso wie Salate, die aus grünem Salat, Paprika, Tomaten (gerne grünen Fleischtomaten) und Avocados geschichtet sind und mit Essig und Öl, Salz und Pfeffer selbst erst am Tisch gewürzt werden. Brot und Mojo gibt es zu fast jeder Mahlzeit.

Gefrühstückt wird wie in Italien und anderen Mittelmeerländern entweder gar nicht oder nur ein süßes Stück Gebäck oder ein Stück Weißbrot mit Kaffee, oft auf dem Weg zu Arbeit in einer Bar. Mittags sind Tapasbars beliebt, jedoch nicht vor 13 Uhr. Das Abendessen ist die Hauptmahlzeit und beginnt erst nach 20h, oft sogar noch viel später.

Grundlagen

Die traditionelle Grundlage zu vielen kanarischen Gerichten bilden kleine, runzelige Pellkartoffeln mit Meersalzkruste, die papas arrugadas. Die Kartoffeln werden ungeschält mit Meersalz gekocht, dabei kann die Salzmenge etwa bis zu einem Viertel des Gewichtes der Kartoffeln ausmachen. Nachdem das Wasser verkocht ist, werden sie auf kleiner Flamme etwa 20 bis 30 Minuten getrocknet bis sie runzelig werden. Gegessen werden sie mit der salzüberzogenen Schale meist in Verbindung mit einer pikanten Mojo.

  • Brot
    Brot stellt eine weitere Grundlage dar. Es wird zusammen mit den Mojos zu vielen Gerichten gereicht. Besonders zu erwähnen ist das von den Ureinwohnern überlieferte Gofio.
  • Gemüse
    Süßkartoffeln (patatas) werden als Grundlage in verschiedenen Eintöpfen verwendet. Auch die Yamswurzel ist zu finden und bildet die Verbindung zur westafrikanischen Küche.
    Kichererbsen sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil verschiedener Eintöpfe. Zwiebeln, Kürbis, Zucchini, Tomaten, Auberginen und Paprika finden breite Verwendung.
  • Fisch 
    Fisch wird vor den Küsten gefangen, durch die Überfischung sind die Bestände um die Inseln jedoch stark zurückgegangen. Fisch wird gegrillt, gebraten, gebacken, frittiert oder in Suppen verwendet. Meeresfrüchte wie Muscheln und Krebse werden in Suppen verwendet oder frittiert bzw. gekocht.
    Eine Besonderheit ist die Verwendung von Stockfisch, auch Klippfisch, spanisch tollo genannt. Es handelt sich um Kabeljau, der eingesalzen und früher auf den Klippen zum Trockenen ausgelegt wurde. Er muss, bevor er in Suppen verwendet wird oder gegrillt werden kann, mindestens zwölf Stunden in Wasser eingelegt werden.
  • Fleisch 
    Eingelegtes Kaninchen war ein so beliebtes Gericht, dass Kaninchen auf manchen Inseln zeitweise als ausgerottet galten. Zicklein (Cabrito) ist immer noch eines der traditionellen Fleischarten, die weit verbreitet sind. Die am häufigsten verzehrten Tiere sind jedoch Schwein und Huhn. Chorizo, die saure Paprikawurst, ist eine wichtige Beilage. Kanarische Blutwurst (Morcilla) wird aus Schweineblut und -fett hergestellt und ist durch die Verwendung von Rosinen, Mandeln und Zimt eher süßlich.
  • Käse
    Der Ziegenkäse (Queso de Cabra) hat eine große Tradition. Zwei Sorten sind mit der Bezeichnung Denominación de Origen gesetzlich geschützt: der Queso Palmero von La Palma und der Queso Majorero von Fuerteventura.
    • Mojo
      Mojos sind kalte Soßen, die hauptsächlich aus Essig, Öl und Knoblauch bestehen. Sie sind sehr variantenreich und werden als Dipp und Beilage zu den verschiedensten Speisen wie Fleisch, Fisch und Brot gereicht, und besonders zu den runzligen kanarischen Kartoffeln (papas arrugadas). Das spezifische Rezept des Herstellers oder Restaurantbesitzers bleibt meist ein Geheimnis.

      • Rote Mojo
        Rote Mojo enthält neben Essig und Öl, Cumin (Kreuzkümmel), Chilis, eventuell frische pürierte Paprika zum Binden, und Salz und Pfeffer. Mojo Rojo Suave und Mojo Colorado sind die milderen Varianten der Mojo Picón.

      • Grüne Mojo
        Grüne Mojo kann ihre Farbe entweder durch frische Petersilie oder bevorzugt durch frisches Korianderkraut erhalten. Des Weiteren können Avocados und grüner Paprika verwendet werden. Unverzichtbare weitere Bestandteile sind Salz und Cumin. Als Mojo Verde Suave wird auch hier die mildere Version bezeichnet.

       

 

Klima

Das Klima auf La Palma ist das ganze Jahr über sehr angenehm. Selbst im Hochsommer ist es nicht drückend heiß. Ein ständig wehender Wind macht’s möglich. Die Westseite der Insel ist vom Wetter etwas begünstigt. Hier scheint die Sonne öfter als auf der Ostseite.

Klimatabelle

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Ø Tagestemperatur °C

21

21

22

22

23

24

25

26

25

25

24

22

Ø Nachttemperatur °C

15

15

16

16

17

18

19

20

20

19

18

16

Ø Wassertemp. °C

18

18

18

19

19

20

22

23

22

22

21

20

Sonnenstunden./Tag

5

6

7

7

8

9

10

9

8

7

5

5

Regentage / Monat

10

6

6

5

3

1

0

0

2

5

11

10

 

 

Sternwarte

Im Jahre 1985 wurden die astrophysikalischen Observatorien auf la Palma eröffnet. Mehrere europäische Länder sind an der Anlage, eine der wichtigsten dieser Art der Welt beteiligt. Ausschlaggebend für den gewählten Standort des Projektes waren die klimatischen Bedingungen auf der höchsten Erhebung von La Palma: auf dem Berg sind extrem viele wolkenfreie Nächte zu verzeichnen, zwar hängen ab 1.000 Meter Höhe oft Wolken, doch endet die Bewölkung spätestens auf 2.000 Meter Seehöhe und die Luft auf dem Roque de los Muchachos ist besonders klar. Der Sternwarte wegen wurde auf La Palma eine Gesetzt verabschiedet das Leuchtreklame verbietet, und das besagt dass Lampen im Freien nur gelbes Licht und dieses nur nach unten abstrahlen dürfen.

Urlaub Kanaren-Sternwarte auf La Palma

 

 

Feiertage & Feste

Urlaub Kanaren-Karneval auf Teneriffa

  • 1. Januar: Año Nuevo (Neujahr)
  • 6. Januar: Día de Reyes (Dreikönigstag)
  • 1. Mai: Día del Trabajo (Tag der Arbeit)
  • 30. Mai: Día de Canarias (Tag der Kanaren)
  • 25. Juli: Santiago Apóstol (Apostel Jakobus)
  • 5. August: Nuestra Señora de las Nieves (nur alle fünf Jahre)
  • 15. August: Asunción (Mariä Himmelfahrt)
  • 12. Oktober: Día de la Hispanidad (Entdeckung Amerikas)
  • 1. November: Todos los Santos (Allerheiligen)
  • 6. Dezember: Día de la Constitución (Tag der Verfassung)
  • 8. Dezember: Immaculada Concepción (Mariä Empfängnis)
  • 25. Dezember: Navidad (Weihnachten)

Das berühmteste Fest ist wohl die nur alle 5 Jahre stattfindende Bajada de la Virgen, bei dem die Schutzpatronin von La Palma die > Virgen de Las Nieves < aus der Kirche de Las Nieves nach Santa Cruz de La Palma getragen wird.

Das Mandelblütenfest wird am erste Februarsonntag in Punta Gorda gefeiert.

Ein Volksfest mit Viehmarkt findet am zweiten Juniwochenende in San Antonio statt.

Außerdem werden Fasching und Fronleichnam überall auf der Insel groß gefeiert. Letzteres besonders in Mazo.

 

 

Der Feigenkaktus

Urlaub Kanaren-Wissenswertes über La Palma - der Feigenkaktus - Tuno


Der Feigenkaktus in der Landessprache Tuno genannt ist eine der bekanntesten Früchte der Kanarischen Inseln. Ursprungsland des Tunos ist Mexiko. Erntezeit ist in den Sommermonaten, also gerade dann, wenn man von den erfrischenden Wirkung dieser saftigen Frucht am meisten profitieren kann, um sich bei Hitze schmackhafte Abkühlung zu verschaffen. Der Geschmack ist vergleichbar mit dem einer Melone, hat aber dennoch ein einzigartiges Aroma.
Man sieht die Kaktusfeigen fast überall in Rot, Gelb oder Grün. Sollten Sie versucht sein, sie zu pflücken, Vorsicht! Die Früchte sind von einer immensen Zahl feiner, spitzer Stacheln umgeben, die man fast nicht sehen kann.
Außerdem sollten Sie sie nicht vom Straßenrand pflücken, denn jedes Grundstück hat seinen Besitzer, der sie vielleicht selbst ernten möchte. Am Besten Sie kaufen sie sich in einem der Märkte oder Supermärkte und können sie so am unproblematischsten probieren und genießen
.

 

 

Pilze Sammeln

Urlaub Kanaren - Pilze auf La Palma

Auf den Kanaren kann man Pilze sammeln? Es klingt unwahrscheinlich und ist tatsächlich nicht auf allen Inseln möglich. La Palma allerdings bildet eine Ausnahme und hebt sich durch den Pilzreichtum von ungeahnter Vielfalt ab. Nach den ersten ergiebigen Regenfällen gegen Ende Oktober ist ein geballtes Pilzaufkommen zunächst in den Kieferwäldern auf der Ost-, etwas später dann auch auf der Westseite der Insel zu beobachten. Zur Freude der Pilzsammler sind auf La Palma bis zu 1000 verschiedene Arten verzeichnet worden, 80 davon sind essbar und von feinstem Geschmack.
Nicht umsonst hat sich eine der bekanntesten deutschen Mycologinnen, Rose Marie Dähncke,
hier vor 25 Jahren niedergelassen und in ihren akribischen Pilzstudien sogar einige weltweit neue Arten entdeckt. Je nach klimatischen Verhältnissen verringert sich das Pilzvorkommen im Dezember wieder, obwohl die Pilzsaison in feuchtwarmen Wintern bis in den Februar hinein reichen kann. Höhepunkt für alle Pilzfreunde waren bisher die alljährlich am ersten Wochenende im Dezember stattfindenden Pilztage, die am Refugio El Pilar und an der Pared Vieja oberhalb von San lsidro veranstaltet wurden. Jeder konnte seine Funde von Fachkundigen untersuchen lassen und auf den offenen Feuerstellen zu leckeren Speisen verarbeiten. Zur zusätzlichen Hebung der ohnehin guten Stimmung stand fast immer bester Inselwein bereit.

 

 

Öffnungszeiten

Die meisten Geschäfte sind von 9-13 Uhr (Mo-Sa) / 17-20 Uhr (Mo-Fr) geöffnet. Normalerweise auch an allen 4 Adventssonntagen.
Postämter sind von 9-14 Uhr / 9-12 Uhr (Sa) geöffnet.
Banken von 9-14 Uhr (Mo-Fr
)

zum Seitenanfang